TEE ANBAULÄNDER
Tee wird in vielen Ländern angebaut. Nachfolgend siehst Du die wichtigsten Anbauländer [Zahlen] und bei einigen Staaten auch noch verschiedene Anbaugebiete [Buchstaben, dunkelgrüne Markierung].
1 Japan, 2 China [a - Yünnan, b - Szechuan,Keemun, c - Amoy Kwantung], 3 Nepal, 4 Indien [d - Südindien Nilgiri, e - Dehra Dun, f - Kachar, g - Darjeeling, h - Assam], 5 Sri Lanka, 6 Bangladesh, 7 Taiwan, 8 Vietnam, 9 Indonesien [i - Sumatra, k - Java, m - Neuguinea], 10 Papua Neuguinea, 11 Iran, 12 Türkei, 13 Georgien, 14 Armenien, 15 Kongo, 16 Demokratische Republik Kongo, 17 Angola, 18 Uganda, 19 Kenia, 20 Tansania, 21 Mosambik, 22 Simbabwe, 23 Brasilien [Minas Gerais], 24 Peru, 25 Argentinien
Die Weltproduktion an Tee liegt jährlich bei 4 bis 4,5 Millionen Tonnen. Den meisten Tee bauen China [1,5 Mio. t jährlich], Indien [knapp 1 Mio. t], Kenia [0,4 Mio. t], Sri Lanka [0,3 Mio. t], Türkei und Vietnam [je ca. 0,2 Mio. t] an. Die größten Teeexporteure sind Kenia, China und Sri Lanka.
In Japan gedeihen sehr exklusive Grüntees [Sencha], oft in kleinen Teegärten. Zur Teezeremonie benutzt man Matcha, einen feinen pulverisierten Grüntee. Auch aus dem Ursprungsland des Tees, aus China, kommen sehr hochwertige und schmackhafte Grün- und Schwarztees. Hauptanbaugebiete liegen besonders nördlich und südlich des Jangtse-Flusses sowie in Süd- und Südwestchina. Und Nepal hat viele kleine Teegärten an den Hängen des Himalaya mit sehr hochwertigen Tees [aber keine Großplantagen].
Aus dem Anbaugebiet Darjeeling in Indien kommen hochwertigste, helle, aromatische und fein-milde Schwarztees von den Hängen des Himalaya bis in 3000 m Höhe. Die Bezeichnung "Königin des Tees" ist nicht übertrieben. Aber auch Darjeeling-Grüntee trinkt man gern. Die erste Frühjahrspflückung im Jahr [first flush] ist besonders aromatisch. Aus dem größten Teeanbaugebiet der Welt in Nordindien zwischen Tibet und Myanmar zu beiden Seiten des Brahmaputra-Flusses, dem indischen Assam, kommen dunkle, kräftige und malzige Tees, die auch Hauptbestandteil der Ostfriesischen Mischung sind.
Ceylon-Tee aus aus dem Hochland von Sri Lanka ist herb, spritzig und aromatisch mit goldener bis kupferroter Tasse; Spitzenqualitäten erntet man im Sommer und Winter. Und aus Bangladesh kommen delikate und großblättrige Tees, die einen guten Frühstückstee ergeben. Tees aus Afrika sind meist sehr kräftig und ergiebig, so dass man sie oft für Teebeutel nutzt.
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