TATORT MANILA
Was haben einige Tatort-Kommissare mit den Kindern auf den Philippinen zu tun? Wir erklären es Dir.
HintergrundAuf den Philippinen sind 20.000 Kinder im Gefängnis. Grundlos. Doch es gibt Menschen sowie Initiativen, die Engagement zeigen, dass sich dieser Missstand ändert. Und auch Sie können etwas dafür tun.
Kinder ohne KindheitViele dieser Kinder sind unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt und sitzen oft mit wirklich schweren Verbrechern in einer Massenzelle. Sexueller Missbrauch, Gewalt und Sklaverei sind an der Tagesordnung. Diese Kinder [meist Jungen] sind oft völlig unschuldig oder haben einen Apfel auf dem Markt gestohlen und teilen sich nun eine Zelle mit Mördern und Gewalttätern.
Tatort Straßen der WeltPhilippinische Kinder müssen in Gefängnissen schmachten, ohne Zukunftsperspektive. Dort werden sie geschlagen, misshandelt und sexuell missbraucht. Die Tatortkommissare Bär, Berendt und andere engagieren sich bereits seit mehr als 10 Jahren gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern auf den Philippinen und für die Freilassung von Kindern aus den Gefängnissen. Angefangen hatte alles mit dem ARD Tatort "Manila", der vom Schicksal eines philippinischen Jungen handelt, der in die Hände der Sexmafia geriet. Und heute machen sie in der Kampagne: „Kinder brauchen ein Zuhause - keinen Knast“ erfolgreich mit für die Befreiung und Rehabilitierung von philippinischen Gefängniskindern. Mehr auch unter tatort-verein.de oder gefaengniskinder.de.
EngagiertDietmar Bär und die anderen kämpfen mit dem Verein „Tatort – Straßen der Welt e.V.“ seit 1998 gemeinsam mit der philippinischen Kinderschutzorganisation PREDA für die Rechte der Kinder und sie sind seit vielen Jahren Kooperationspartner der Fairhandelsgenossenschaft dwp eG Ravensburg, die durch den Verkauf von Produkten aus fair gehandelten Mangos die Aktivitäten unterstützt und so mitfinanziert.
Hilf mitMit dem Kauf der Mangoerzeugnisse von DWP Ravensburg [achte auf das Logo Weltpartner] unterstützt Du die Arbeit der Tatort-Kommissare und der philippinischen Kinderschutzorganisation PREDA, um diesen Kindern u.a. ein neues zu Hause und den Schulbesuch zu ermöglichen bzw. sie aus dem Gefängnis zu befreien sowie anschließend umfassend zu betreuen, damit sie wieder eine Zukunft haben. Zu PREDA erfährst du auch hier noch mehr.
Theaterprojekt KnastkinderUnterstützung der Aktivitäten von PREDA, Tatort-Verein und DWP eG ist zudem mit einem Roman- und Theaterprojekt "Knastkinder" möglich. In dem Theaterstück [von Autor Rüdiger Bertram] geht es um den 13-jährigen Jonathan, der sich heimlich während eines Urlaub der Familie aus dem Hotel schleicht, weil er keine Lust auf das langweilige Touristenprogramm mehr hat. Er verirrt sich, wird zusammen geschlagen und ausgeraubt. Doch er findet Hilfe bei den Straßenkindern Arnel, Marlon und Dennis. Bei einer Polzeirazzia landen die Kinder unverschuldet ohne Verhandlung in einer überfüllten Massenzelle ... [mehr nicht, falls jemand das Buch lesen möchte]. Weitere Infos dazu unter knastkinder.de, einschließlich der Kontaktdaten, wenn interessierte Kinder- und Jugendgruppen bzw. Schulklassen bei Projekten oder im Rahmen von Kursen und Unterricht sich beteiligen und das Stück aufführen möchten. Der Jugendroman "Knastkinder" dazu ist im Buchhandel erhältlich oder kann bestellt werden.
Kinder haben RechteTun wir gemeinsam etwas gegen die sexuelle Ausplünderung von Kindern und Jugendlichen. Die betroffenen Kinder müssen sich ohne Rücksicht auf psychische und physische Schäden für ein Almosen Pädophiler [häufig westlichen Sextouristen] prostituieren oder werden zu diesem Zweck in Bordelle gesperrt und ihrer Kindheit beraubt. Lies mehr über die Kinderrechte.