BANANEN ANBAU ERNTE REIFUNG
KlimaBananen gedeihen bestens in den Tropen. Die Pflanze benötigt viel Wärme, Wasser und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Es wurden aber auch einige wenige winterharte Sorten gezüchtet, die aber lange Frostperioden oft nicht überstehen.
Anzucht und pflanzliche EntwicklungNach ungeschlechtlicher Vermehrung [Schösslinge] entwickelt sich in 9 Monaten eine vollgroße Staude. [Die Möglichkeit der geschlechtlichen Vermehrung wird lediglich in der Zucht genutzt]. Durch den Scheinstamm wächst der Fruchtstand. Die Erntereife erfolgt nach weiteren 4 Monaten; da die Staude nur einmal Früchte trägt, wird sie abgeschlagen und bereits vorhandene Schösslinge weitergenutzt.
Chemische KeuleIm herkömmlichen Bananenanbau werden leider viele Insektizide, Pestizide und Kunstdünger eingesetzt, denn durch Monokulturen laugen die Böden schnell aus. Daher ist es besser, Bio-Bananen zu kaufen, denn diese wachsen in Mischkulturen und chemische Mittel sind nicht erlaubt.
Ernte und TransportExportbananen werden noch grün in ganzen Bündeln geerntet. In die Verbraucherländer gelangen sie dann mit Kühlschiffen. Dadurch ist der Transport sehr energieaufwändig und belastet somit unsere Umwelt zusätzlich.
NachreifungBananen exportiert und transportiert man unreif zur Vermeidung von Druckschäden. Erst im Importland unterzieht man sie einer künstlichen Bananenreife [mit Ethen-Begasung für etwa 4 Tage]. Danach sind sie fertig gereift und werden in die Geschäfte geliefert. An der Staude gereifte Früchte schmecken aber wesentlich besser.
Ethen ist übrigens ein Gas, das die Pflanzen auch in geringen Mengen allein produzieren, wobei die Früchtereifung an der Pflanze gefördert wird.
ZierpflanzenNatürlich ist bei vielen hierzulande die Staude auch als Zierpflanze beliebt. Einige dieser Zierformen tragen keine Früchte oder diese sind ungenießbar.